Angekommen
10. September 2009HEY LEUTE!!!
Nach langem hin und her, habe ich den Entschluss gefasst es doch zu tun. Ich werde ein Blog einrichten, auf dem sich die Leute, die es interessiert einfach austoben können. Ich werde bemüht sein, die Beiträge möglichst regelmäßig zu posten. Also ich habe ehrlich gesagt, einfach “blog einrichten” gegoogelt und das erst beste genommen. Ich hoffe das wird kein Reinfall.
Nach langer Vorberieitung und ewigem Hick Hack mit den amerikanischen Behörden bereits in Deutschland (Für die die es nicht wissen, es sollte eigentlich schon im Januar los gehen) stieg ich am 6. August in den Flieger von Air Berlin und hatte eine extrem plauder lustige Nachbarin, der es (lang)strecken Weise auch mal egal war, dass ich grad so tat als würde ich schlafen. Da wurde munter weiter gequatscht, so dass ich angefangen von ihrem Hund über ihren cubanischen Stecher und ihrer gewonnenen Green Card so ziemlich alles weiß. Nach der Landung war ich so auf einiges gefasst. Doch wider Erwarten wurde ich nicht die kleinste Kleinigkeit gefragt. Nicht einmal wieso ich denn keinen Rückflug habe und wurde einfach so durch gelassen, um mich im Anschluss vom Schuttle Service für 28 $ (Wucher!) ins Hostel bringen zu lassen. Und im Hostel angelangt lief auch nicht mehr viel, bis auf tot ins Bett fallen.
Nun ich war ja wie die meisten wissen erst einmal in Miami für 5 Tage, die mir schon fast zu viel waren. Vom Jet Leg (keine Ahnung ob man das so schreibt) mitgenommen und schon um halb sieben Ortszeit wach, habe ich nach kurzer Zeit folgende Erkenntnis gehabt: Dort geht es nur um vier Sachen: Strand, Schoppen, Party und Sex!!! Das geht sogar so weit, dass es weder Mann noch Frau (!!!) interessiert, dass man gerade in einem Sechsbett Zimmer, wo einer gerade Heim gekommen ist und somit offensichtlicher Weise die nächsten 20 bis 30 Minuten wach sein wird, den Akt “der Liebe” vollziehen wird. Aber jedem das seine. Natürlich kann man sich auch Key West anschauen, was jedoch ohne Mietauto ein Ding der Unmöglichkeit darstellt und als die Pappenheimer am Flughafen die Aufschrift: “Foreigner! Make Money by fooling me!” sahen, war das Angebot für 500 $ plus Steuern doch nicht mehr so prickelnd. Zusätzlich ist es in Miami nahezu unmöglich Gebührenfrei zu parken. Ein deutscher, den ich dort kennen lernte, ist täglich im Schnitt etwa 15 bis 20 $ an Parkgeld los geworden. Somit war das Thema auch schnell durch. Nichts desto trotz kann ich Miami empfehlen, doch schmiert euch gut mit Sonnenmilch ein, die verkaufen dort sogar Lichtschutzfaktor 70!!!War noch nie in so einem heißen Ort!!! Das Hostel war ganz gut. Was mir besonders gefiel, waren die Kontaktfreudigen Leute dort aus allen Teilen der Welt. So hat man verdammt schnell den Anschluss gefunden und konnte auch viel unternehmen. Natürlich haben sich auch als erstes die drei größten Gerüchte über Amerika, oder zumindest solch einem Ort wie Miami bewahrheitet: Überall operierte oder durchtrainierte Menschen, Fastfood ist spotbillig, und alles in überdimensionierten Portionen. Überall locken Pizza, Burger, Boritos, Subs, alles was das Herz begehren kann zu günstigen Preisen. Es sei denn man wagt es als Kerl in die Clubs oder Restaurants: Dann wird man sehr schnell sehr arm! Natürlich haben alle (!!!) Clubs auch noch Bankautomaten, damit man wenn das eingeplante Budget für den Abend aufgebraucht ist , für teuer Gebühren mit Krditkarte frisches abheben kann. Ich hatte mich zum Glück so weit im Zaum, so dass es nicht so weit kam, aber man hat da immer jemanden (also Kerle) stehen sehen, während sich die Ladys - wie überall anders auf der Welt - von den notgeilen Typen aushalten lassen. ich muss ehrlcih sagen, dass mich dieser Anblick ein wenig angewidert hat. Aber das ist hier in San Diego in den jeweiligen “snoppy” Clubs nicht anders.
Wie gesagt zum Glück war Miami nach 5 Tagen auch wieder vorbei und es konnte weiter nach San Diego, meinem eigentlichen Reiseziel gehen.
Am Check In der Continental angelangt durfte ich erst einaml 40 $ Gepäckgebühr locker machen. Und gleich im Anschluss stellte ich fest, dass nahezu alle Passagiere die Geizvariante gewählt haben und ihr Gepäck einfach als Handgepäck deklarierten. Hätte ich das auch mal gemacht. Aber jetzt wissen wir wenigstens wieso das Ticket nur 60 € gekostet hat…;). Mit Zwischenstopp in Houston hatte ich auf der zweiten Hälfte der Reise einen dicken Ami neben mir sitzen, der mich nach rund einer Stunde fragt, ob ich mich denn auch wohl fühle, weil ich mich ständig hin und her bewegen und ihn damit teilweise berühren würde. Da braucht er sich aber auch nicht wundern wenn er mit seiner halben Körpermasse auf meinem Sitz hängt, aber so fies war ich natürlich nicht..;) Der war auch schnell vergessen, als ich dann am Flughafen von jeder Menge Palmen emofangen wurde.
In San Diego angekommen, hab ich mich gleich ins Internet gehackt, um nach Wohnungen zu schauen und schnellstmöglich eine zu finden, um Hostelgeld zu sparen. Die erste Besichtigung war auch schnell für den Folgetag um 13 Uhr Mittags gestzt.